Um im manchmal recht rauen Gebirgsklima eine gemütliche Unterschlupf und auch einen Zufluchtsort vor Gefahren zu haben, graben Murmeltiere bis zu drei Meter in die Tiefe, um dann etwa zehn Meter lange Tunnels zu graben. In diesen Erdhöhlen haben sie ihre Vorräte gelagert, sie schlafen und wohnen dort. Wichtig ist diese Behausung vor allem auch in der kalten Winterzeit. Im Herbst polstert die Murmeltierfamilie ihren Bau weich mit Heu aus und verschließt die Eingänge zu den Erdhöhlen mit Erde und Steinen. Dann rollen sich die Murmeltiere zusammen, drängen sich dicht aneinander und schlafen ein. Das nennt man dann Winterschlaf und bei Murmeltieren dauert der durchschnittlich 7 Monate.
Während des Winterschlafs stehen die Murmeltiere niemals auf. Sie ernähren sich von den vorher angefutterten Fettreserven in ihrem Körper. Das reicht aus, weil sie ihre Körperfunktionen herunterfahren: das Herz schlägt nur etwa 2 bis 4 Mal pro Minute und die Atmung wir auf 1 bis 2 Atemzüge reduziert pro Minute.